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Via Alpina |
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Etappe B25
ANTERMOIA-HÜTTE -
SCHLERNHAUS |
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ROUTENBESCHREIBUNG: |
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Routenbeschreibung
Richtung Triest-Fürstentum Monaco:
Bei der Antermoia-Hütte überquert man den
Bach und geht links in Richtung des
gleichnamigen Sees mit seinen schönen
grau-blauen Farben, wo sich laut einiger
einheimischer Sagen die Hexen aus dem Val di
Fassa versammelten. Man folgt seiner linken
Uferseite, man legt das öde Schwemmland des
Valon d’Antermoia zurück und dann auf einem
Pfad, der häufi g zu Beginn des Sommers noch
verschneit ist, steigt man bis zum
Antermoiapass hoch. Von hier über die
Geröllfelder am Fuße des Kesselkogels
gelangt man zum Grasleitenpass und zur
gleichnamigen Hütte. Nun betritt man die
Provinz Bozen und auf steilen und engen
Kehren steigt in den Grasleitenkessel ab.
Bei einer Kreuzung biegt man rechts,
durchquert den obengennanten Kessel und
anschließend steigt man die enge Schlucht
zum Passo Molignon auf. Die Wanderung setzt
sich über öde Geröllfelder auf den Gipfeln
fort und schließlich geht hinunter zur
Tierser-Alpl-Hütte weiter. Dann begibt man
sich auf einem bequemen Weg, der durch die
Hochgebirgsweiden vom Bärenloch führt, in
westlicher Richtung. Auf engen Kehren steigt
man über einen Steilhang auf. Man umgeht die
Roterdspitze, geht schräg weiter, man umgeht
einen Pfeiler aus Porphyrgestein und
schließlich gelangt man zum Plateau des
Schlern. Man kommt an zwei sanfte Erhebungen,
die aus Dolomitgestein bestehen - eines der
wenigen Beispiele, dieser in den westlichen
Dolomiten noch vorhandenen Gesteinsarten -
vorbei. Über glatte Steinplatten,
Erdschollen und Geröllfelder gelangt man zum
Weg Nr. 1, der links zum Schlernhaus führt. |
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Variante:
Auch wenn der gleichnamige Klettersteig
überwiegend in entgegengesetzter Richtung
begangen wird, kann man dennoch den Aufstieg
zum Kesselkogel auf dem gleichnamigen
östlichen und den Abstieg auf dem westlichen
Klettersteig (Wegweiser 585) machen. Kurz
vor dem Antermoiapaß beginnt der
abgesicherte Teil, der in Richtung Gipfel
führt, und zwar über zahlreiche Felsbänder
und Rinnen. Um zum Gipfel zu kommen, folgt
man dem Bergkamm in nördlicher Richtung.
Beim Abstieg wird der Bergkamm hingegen in
südlicher Richtung begangen, dann auf
anderen Feldbändern und durch die Rinnen des
Südhangs steigt man, hinunter bis zum
Grasleitenpaß, ab. |
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Beschreibung der
Route in umgekehrter Richtung:
Vom Schlernhaus werden in östlicher Richtung
die Geröllfelder des Schlern überquert.
Zunächst geht man über Steilhänge und
schroffe Abhänge bergab und anschließend
erreicht man auf der Ebene die
Tierser-Alpl-Hütte. Über Felsgestein steigt
man auf dem gegenüberliegenden Hang hinauf
und anschließend zum ersten Sattel hinunter.
Der Weg führt zum nahen Passo del Molignon.
Gegenüber befi nden sich der Grasleitenpaß
und die Schutzhütte, die man durch die
gleichnamige Talsenke gehend erreicht. Links
geht man hinauf zum Antermoiapaß und von
hier bergab in das darunter liegende tiefe
Tal und zur Antermoia-Hütte. |
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SEHENSWÜRDIGKEITEN: |
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Natur - Auf der Route besteht die
Möglichkeit, die Aktion der Gletscher zu
beobachten, die bis vor etwa 10.000 Jahren
das gesamte Gebiet bedeckten. Baumvegetation
ist praktisch nicht vorhanden, jedoch bieten
sich die ersten Grasarten an, die sich an
die Höhe und die Umwelt gewöhnt haben. Die
senkrecht aufstrebenden Dolomitentürme
bestimmen fast vollständig das nördlich
durchlaufene Landschaftsbild, während im
Süden die Erhebungen sanfter sind, geformt
durch Eiserosion. Sehr ausgedehnt sind die
Schüttkegel, die kennzeichnend für die
verschiedenen Rinnen der Felswände sind. |
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