Sasso Cappello-Marmolada-Quota 2.432 m - Tel. +39 339 3865241 - e-mail: info@rifugiovieldalpan.com

Via Alpina

  

Etappe B22
PORDOI-JOCH - CONTRINHÜTTE

ROUTENBESCHREIBUNG:

Routenbeschreibung Richtung Triest-Fürstentum Monaco:
Vom Passo Pordoi folgt man dem bequemen und breiten Weg 601 (Höhenweg Nr. 2) der zwischen der „Casa Alpina“ und dem Hotel Savoia beginnt und hinauf bis zur Schutzhütte Fredarola führt. Von hier geht man auf dem „Viel dal Pan“, durch den Südhang vom Sas Ciapel in östlicher Richtung weiter. Der Weg verläuft fast fl ach, auf halber Hanghöhe, durch die Wiesen, die dieses Lavamassiv kennzeichnen. Bei der Schutzhütte Viel dal Pan angekommen geht man auf einem gut erkenntlichen Pfad, gegenüber der Marmolada weiter. Bei der Weggabelung mit dem Verbindungsweg zur Porta Vescovo angelangt, geht man rechts hinunter in Richtung Fedaia-See und Stauwerk, und zwar stets auf dem Weg 601. Bei der Schutzhütte Marmolada "E. Castiglioni" wird der Weg 605 eingeschlagen, der, nach einer ersten Kehre, entschieden nach Westen führt. Weiter steigt man auf dem bequemen Saumpfad ab, der bis zum Hotel Villetta Maria bringt.
Von hier folgt man stets dem Wegweiser 605 auf dem asphaltierten Strasse, das man bald, bei der ersten Kreuzung, verlässt. Man schlägt links die Schotterstraße ein, die bis zur Staatsstraße führt. Man überquert sie und geht links bis zur Leitplanke, dann auf einem gut sichtbaren Kiesweg außen an ihr talabwährts. Kurz darauf biegt man rechts in den Wald ein. Man überquert ihn im Zickzackkurs auf ebener gewundener Strecke, dann steigt man ab und erreicht neuerlich die Staatsstrasse. Man begibt sich auf die andere Straßenseite, geht links bergauf und überquert die Brücke. Nach wenigen Metern schlägt man rechts auf einem langen Wegstück durch den Wald bis zum Weg 602 A ein, der zur Schotterstraße (Wegweiser 602) führt, die von Alba zur Schutzhütte Contrin verläuft.

Variante:
Von der Schutzhütte Marmolada „E. Castiglioni” folgt man der Stauwerkstrasse dann steigt man bis zur Schutzhütte Cima Undici auf. Gegenüber der Hütte wird der Weg 606 eingeschlagen, der bis zur Schutzhütte Pian dei Fiacconi führt (als Alternative kann man auch die Seilbahn wählen). Von hier, geht man westlich stets auf dem Weg 606 in Richtung des Gran Vernel weiter. Auf der Höhe der Taleinsenkung angekommen, die zur Forcella Marmolada hinaufführt, steigt man links auf einer Gletscherzunge bis zur Scharte hoch. Auf dem Südhang geht man bergab, nämlich zuerst auf einem abgesicherten Wegstück und dann auf dem Geröllfeld bis man den Weg Nr 610 einschlägt. Man folgt diesem in Richtung Westen und steigt zur Schutzhütte Contrin ab.

Beschreibung der Route in umgekehrter Richtung:
Von der Schutzhütte Contrin geht man auf der Straße (Wegweiser 602) bis fast in die Talsohle abwärts. Bei der Brücke biegt man rechts in den Weg nach Penìa ein. Beim Wildbach Avisio angelangt (mit einem Steg -links- in Richtung Dorf), schlägt man rechts den Weg Nr. 605 ein, der an der Bergfl anke des Gran Vernel bis zur Staatsstraße entlangläuft. Man folgt dieser nach links bis zu einem kleinen Platz wenige Meter jenseits der Brücke. Man überquert die Strasse und geht durch den Wald auf einer Schotterstraße, die zunächst steil bergauf führt, dann zwischen den Felsbrocken eines alten Bergsturzes fast eben verläuft. Man kommt neuerlich zur Staatsstraße, auf der man wenige Meter zurücklegt (zum Teil direkt an der Leitplanke entlang). Dann wird die Straße überquert und bei einem Cruzifi x die breite Kiesstraße eingeschlagen, die zum Hotel Villetta Maria führt. Rechter Hand tritt man wieder in den Wald ein, und zwar auf dem Weg 605, der zur Schutzhütte Marmolada "E. Castiglioni" führt. Der Hütte gegenüber wird der Weg 601 eingeschlagen, der auch als "Bindelweg" bekannt ist. Auf dieser Strecke wird die Wanderung bis zur Schutzhütte Fredarola und von dort rechts bergab zum Passo Pordoi fortgesetzt.

 
 

SEHENSWÜRDIGKEITEN:

FEDAIA-PASS:
Natur - Der Weg windet sich durch ein Lavamassiv, mitten in den Dolomiten, wobei er dem historischen Weg des Handelverkehrs zwischen Trentino und Veneto folgt. Durch das für vulkanische Gebiete typische Gelände gehend, kann man die üppige Vegetation bewundern, die dieses Gebiet auszeichnet. Vom geologischen Standpunkt ist der Kontrast zwischen dem Erguß- und dem Dolomitgestein besonders interessant sowie das unterschiedliche geomorphologische Gefüge.
Museum des 1. Weltkriegs - Das Museum birgt Erinnerungs- und Fundstücke aus dem 1. Weltkrieg. Sie stammen aus einer Privatsammlung und kamen durch den kontinuierlichen Rückzug des Marmolada-Gletschers ans Tageslicht.
Bei der ehemaligen Schutzhütte "Alla seggiovia" neben der Talstation der Liftanlage Fedaia-Pian dei Fiacconi.Geöffnet von Juni bis September und von: 10.00 - 12.00 / 14.00 - 17.00 Uhr. Info: Tel. 347 7972356 - www.cimeetrincee.it

PENIA:
La Sia (ein altes venezianisches Sägewerk) - ist das letzte venezianische Sägewerk mit Wasserantrieb im Val di Fassa und wird bereits im 16. Jahrhundert erwähnt.
Es ist von Juni bis September und von 9.00 - 12.00 / 15.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Info: Museo Ladino di Fassa Tel. 0462 760182 - www.istladin.net